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  • 2026 – eine seltene Gelegenheit

    2026 – eine seltene Gelegenheit

    Mann steht auf einem felsigen Weg entlang einer grünen Bergwand.

    2026 – eine seltene Gelegenheit

    Warum bietet 2026 aus energetischer Sicht eine seltene Gelegenheit?

     

    Das Jahr 2026 bietet eine ganz besondere und seltene Gelegenheit für die energetische Kultivierung. Nach dem chinesischen Kalender steht dieses Jahr im Zeichen des Feuer-Pferdes (丙午, Bǐngwǔ). Das Jahr des Feuer-Pferdes beginnt am 17. Februar 2026 und stellt damit eine seltene und besonders dynamische Kombination dar, die nur alle 60 Jahre auftritt.

     

    Die Feuer-Pferd-Konstellation ergibt sich aus der Verbindung des dritten Himmelsstamms (丙, Bǐng) Feuer im Yang und dem siebten Erdzweig (午, Wǔ), symbolisiert durch das Pferd (馬 , Mǎ), welches ebenfalls für Feuer steht.

     

    Das Feuer steht in Verbindung mit Umsturz alter Ordnungen, für Umwälzungen, Beschleunigungen und die Gefahr der Unkontrollierbarkeit.

    Detailreiche Statue einer weiblichen Figur mit Federkopfschmuck und ägyptischen Elementen.

    Das doppelte Feuer wirkt wie ein Verstärker, der alles intensiver macht: Oftmals entstehen radikale Veränderungen, sowohl im Bewusstsein als auch in gesellschaftlichen Zusammenhängen. Es ist die Zeit schneller Entscheidungen und plötzlicher Wendungen.

     

    Feuer steht aber auch für das Herz, für Emotionen, Spiritualität, Bewusstsein, Erleuchtung sowie Sichtbarkeit und die Auflösung von Illusionen. Dieses Jahr ist daher energetisch betrachtet ein hervorragendes Jahr, um unsere Spiritualität zu leben, um Herzensqualitäten wie Liebe, Mitgefühl, Demut oder Dankbarkeit zu entwickeln und um karmische Blockierungen zu lösen.

     

    Kennst du das vielleicht? Du erfährst Konflikte bei der Arbeit, die sich immer wiederholen aber nicht lösen lassen? Oder zu ziehst vielleicht immer wieder dieselben Beziehungen an, die dir nicht gut tun?

     

    Du hast eine gesundheitliche Herausforderung, vielleicht chronische Probleme, aber eine dauerhafte Lösung ist nicht in Sicht? Du bist schon mehrmals auf dem Weg der Besserung gewesen, aber kurz vor der vollständigen Genesung passiert etwas, und dein Zustand verschlechtert sich wieder. Und wenn du dann wieder so weit bist, und dich bemühst, um vollständig zu genesen passiert wieder etwas, das dich zurückwirft. Und dieses Muster wiederholt sich immer und immer wieder, aber es gelingt dir nicht es zu durchbrechen?

     

    Hast du vielleicht das Gefühl immer wieder den gleichen limitierenden Mustern festzustecken, die dich von Zufriedenheit, Fülle und Gesundheit abhalten? Trägst du Themen in dir, die sich anfühlen, als kämen sie nicht nur aus diesem Leben? Oder hast du zuweilen das Gefühl deine Energie zu verlieren, besonders in bestimmten Situationen, in denen du emotional reagierst ohne zu wissen warum? 

     

    Diese Umstände haben sehr wahrscheinlich mit karmischen Blockierungen zu tun.

     

    In den unterschiedlichen Qi Gong Systemen gibt es jedes Jahr unzählige dokumentierte Fallberichte, bei denen Menschen selbst aussichtslose Situationen und Herausforderungen gemeistert haben. Viele Qi Gong Meister oder auch Praktizierende befanden sich sogar in lebensbedrohlichen Situationen und konnten sich durch beständige Qi Gong Praxis daraus befreien (Prof. Zhang Guangde, Großmeister Dr. Jesse Tsao, Meisterin Guo Lin, Meisterin Wang Li, Großmeister Chunyi Lin, Meister Tian Ruisheng, Dr. Liu Guizhen, Meister Cheng Man Ching, Meisterin Tian Ping, Herr Sun Benlian, Lutz Michael-Weiss, Esther Trejo, Glenn Tobey und viele mehr). 

     

    Warum ist das so? Wodurch lassen sich diese oftmals unglaublichen Erfolge im Qi Gong erklären? Authentische Qi Gong ist ganzheitlich. Es bezieht immer Körper, Geist und Seele gleichermaßen mit ein. Schon Einstein sagte, wir können Probleme nicht auf derselben Ebene Lösen, auf der sie entstanden sind. Das gilt auch für karmische Blockaden. Die können wir nicht auf Ebene des Körpers und Geistes lösen. Sie erfordern Praktiken, die genau dieses Art von Blockierungen adressieren. Und das macht traditionelles, fortgeschrittenes Qi Gong, das ist das Grund, warum wir diese Wirkungen und Effekte im Qi Gong sehen.

     

    Also, nutze die Energie Feuer im Feuer des Jahres 2026 um mit Qi Gong dein Herz zu öffnen, deine Spiritualität zu entwickeln und deine blockierenden Muster, sei es gesundheitlich, finanziell oder familiär aufzulösen. Lerne dein Energiesystem zu kultivieren, um in 2026 alle unnötigen und limitierenden karmischen Informationen aus deinem System zu klären. Wenn du einen Lehrer und ein effektives System dafür benötigst, bin ich an deiner Seite.

     

  • Bewusstseinsverändernde Körperhaltungen

    Bewusstseinsverändernde Körperhaltungen

    Mann steht auf einem felsigen Weg entlang einer grünen Bergwand.

    Bewusstseinsverändernde Körperhaltungen

    Was sind bewusstseinsverändernde Körperhaltungen?

     

    Rituelle Körperhaltungen, die das Bewusstsein verändern, werden seit mindestens 7.000 Jahren in zahlreichen indigenen Kulturen auf der ganzen Welt genutzt. Die Anthropologieprofessorin Felicitas Goodman hat in den 1970ern unzählige solcher sogenannten „ekstatischen Trancehaltungen“ erforscht. Sie veröffentlichte zu diesem Thema 12 Bücher und zahlreiche Artikel in Fachzeitschriften und hielt viele Vorträge auf internationalen Fachkonferenzen. Außerdem gründete sie in New Mexico das Cuyamungue Institut, welches sich bis heute der Erforschung des Bewusstseins, der Kulturgeschichte und dem Erfahrungswissen widmet

    Detailreiche Statue einer weiblichen Figur mit Federkopfschmuck und ägyptischen Elementen.

    Bereits Ende des 19. Jahrhunderte stellte der erste Psychologieprofessor der Harvard University, William James, fest, dass es verschiedene Bewusstseinszustände gibt. Die Wissenschaft bestätigte damit immerhin das, was Naturvölker auf der ganzen Welt seit jeher schon immer wussten. Auch Prof. Wilfried Belschner von der Universität Oldenburg hält in seinen in den letzten Jahren erschienenen Büchern immer wieder fest, dass es ein ganzes Kontinuum verschiedener Bewusstseinszustände gibt, zwischen denen wir Menschen hin- und her modulieren können. Meistens befinden wir uns im rationalen Alltags-Wachbewusstseinszustand, auf den wir uns in unserer modernen Kultur verständigt haben, ja auf den wir konditioniert sind. Andere Bewusstseinszustände und Erfahrungszustände sind hier ausgeschlossen. Wobei jeder von uns aus dem Alltag andere Bewusstseinszustände kennt, z.B. beim Schlafen, bei der Versunkenheit in einem Sonnenuntergang, bei der überwältigen Betrachtung eines Sternenhimmels usw. 

     

    Andere Kulturen und Traditionen, welche das Feld verschiedener Bewusstseinszustände erfuhren und erforschten, nutzten und nutzen psychoaktive Substanzen, Meditationen oder Gebete sowie Rituale jeglicher Art aber auch Körperhaltungen. Die westliche Wissenschaft ist nicht nur durch die Psychologie, sondern auch über die Neurobiologie, Theologie, Medizin und Pharmakologie und Anthropologie sehr an der Veränderung von Bewusstseinszuständen interessiert. 

     

    Vor allem die Meditation lehrt uns, dass in veränderten Zuständen Gefühle wie Entspannung und innere Ruhe, Weite oder aber auch Phänomene wie Trance, Flowgefühl, Zeitlosigkeit, Mitgefühl, Verbundenheit, Kohärenzgefühl, außerkörperliche Erfahrungen bis hin zur Einheitserfahrung auftauchen können.

    Helle Statue eines sitzenden Mönchs in traditioneller Kleidung.Personen in traditioneller Kleidung vollführen ein Ritual in einer mystischen Umgebung.

    Prof. Goodman arbeitete einige Zeit mit der deutschen Künstlerin und Forscherin Nana Nauwald zusammen. Gemeinsam hielten sie fest, dass die ekstatischen Trancehaltungen, Bewusstseinserweiterung, Selbstheilung sowie außerkörperliche Erfahrungen und das Erleben von Anderswelten fördern können. Sie konnten in Laborversuchen zeigen, dass die rituellen Körperhaltungen messbare Effekte auf Hirnwellen, Herzschlag und Atmung haben. Zum Beispiel verschieben sich dabei die Hirnwellenmuster wie bei der Meditation ins Thetawellen-Muster.

     

    Felicitas Goodman hielt auch fest, dass es bei dem Erleben einer anderen Wirklichkeit auch andere Bewusstseinsformen erlebt werden können. Dabei gibt es eine alles zugrunde liegende, alles durchdringende Kraft, welche aber eine namenlose Schöpferkraft ist, die nicht angebetet wird. Auch berühmte aus dem aufgewachte Komapatienten wie die Inderin Anita Moorjani oder der Neurochirurg Dr. Eben Alexander, berichten über eine derartige Wahrnehmung.

     

    Die Vorstellung einer alles durchdringenden Schöpferkraft findet sich vor allem auch im kulturellen Gedankengut der Chinesen. Hier spricht man von Qi. Quantenphysiker wie Heisenberg oder Schrödinger nahmen wie die alten Griechen eine alles verbindende Vitalitätskraft an, Prof. Lothar Schäfer geht von einem universellen Bewusstsein, zu dem wir Zugang haben, ähnlich wie das morphische Feld des Biologen Dr. Rupert Sheldrake.

     

    “Der Zustand der Trance ist eine im Menschen angelegte Erfahrungsmöglichkeit. Trance ist die biologische Tür zur anderen, heiligen Wirklichkeit. Das Körpererlebnis alleine ist keine Bewusstseinserweiterung. Durch die rituelle Körperhaltung und die damit verbundene Absicht kann man mit allen Sinnen zum ekstatischen Erleben kommen. Ekstatisches Erleben ist das, was wir in der anderen Bewusstseinsdimension erfahren.” -Felicitas Goodman

    In der Tat werden ekstatische Trancehaltungen seit Jahrtausenden in ununterbrochener Tradition in chinesischen Selbstkultivierungspraktiken genutzt, die heute unter dem Begriff Qi Gong zusammengefasst werden. Die Disziplin der Übung dieser Haltungen wird als Zhan Zhuang “Stehen wie ein Baum” bezeichnet. Sie wird auch im Tai Chi und anderen chinesischen Kampkunstarten genutzt werden. Es gibt unzählige, ja über 100 solcher Zhan Zhuang Positionen. Diese sind keine reinen physischen Übungen der Körperkultivierung (Mìnggōng, 命功), sondern haben auch die bereits aufgeführten geistig-spirituellen, bewusstseinserweiternden Effekte (Xìnggōng 性功).

    Mann in traditioneller Kleidung übt Tai Chi in den Bergen.Ein weiser Mann in traditioneller Kleidung umgeben von Tieren wie einer Kranich, Bären und Affen.Eine beige Figur eines stehenden Mannes mit durchgehendem Outfit und neutralem Gesichtsausdruck.

    Das umfassende und hochentwickelte Heavenly Essence Qigong hat 100 solche Zhan Zhuang Positionen analysiert und die Effektivsten Positionen in sein Methodenrepertoire aufgenommen, nicht nur zur Kultivierung des Bewusstseins, sondern auch zur Förderung der Selbstheilung, Beruhigung des Geistes, zur Weiterentwicklung des eigenen Energiesystems und noch viel mehr. 

     

    Lerne auch du dein Bewusstsein über diese Haltungen zu erweitern, dein Energiesystem zu stärken und verborgene Fähigkeiten zu entwickeln. Regelmäßig biete ich kostenlose Einführungen sowie Online- und Präsenzkurse im Heavenly Essence Qigong an.

     

     

    Alle Infos hier auch als PDF-Download

  • Der kleine Himmelskreislauf

    Der kleine Himmelskreislauf

    Löwe aus Stein, umgeben von grünen Bäumen und Pflanzen.

    Der kleine Himmelskreislauf

    Was ist der kleine Himmelskreislauf? 

     

    Der kleine Himmelskreislauf (小周天, xiǎo zhōu tiān) stellt eine der grundlegendsten und wichtigsten Meditationspraktiken der daoistischen Alchemie dar, welche auf eine über zweitausend jährige Tradition zurückblickt. Die innere Alchemie oder Neidan (内丹, nèi dān) ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche physiologische, spirituelle und meditative Praktiken (打坐, dǎ zuò), die dazu dienen, energetische Transformationsprozesse innerhalb des Körpers zu vollziehen. Mit ihnen wird die Lebensenergie Qi (氣, ) angereichert und zum goldenen Elixier oder dem sogenannten Dan (丹, dān), einer höherwertigen Energieform, veredelt. 

     

    Diese Prozesse und das Dan dienen der Tradition zufolge dazu, die Vitalität zu erhalten, Krankheiten zu heilen, die Lebensspanne zu verlängern und sogar Erleuchtung und Unsterblichkeit zu erlangen. Das höchste Ziel ist es aber, die Existenzebene der Multiplizität zu durchbrechen und mithilfe eines kosmologischen Umkehrverfahrens in den Zustand des Absoluten, des Unmanifesten, der Nicht-Existenz zurückzukehren. Es heißt: „Reinige Jing und schaffe Qi, reinige Qi und schaffe Shen, reinige Shen und kehre in die Leere zurück!“

    Der kleine Himmelskreislauf beschreibt den energetischen Umlauf in zwei wichtigen Sonderleitbahnen, nämlich der Dumai-Leitbahn (督脉, dū mài), mittig auf der Körperrückseite und der Renmai-Leitbahn (仁脉, rén mài), mittig auf der Körpervorderseite. Eine detaillierte Anleitung des kleinen Kreislaufs wurde in der berühmten archäologischen Fundstätte Mawangdui (馬王堆, mǎ wáng duī) gefunden, welche auf das Jahr 186 v.Chr. datiert wurde und in der Stadt Changsha liegt. 

     

    Im daoistischen Tempel zur weißen Wolke (白雲觀, báiyún guàn) in Peking, welcher heute Sitz der Chinesischen Daoistischen Akademie ist, befindet sich im Haupthof eine Steintafel, mit einer metapherreichen Abbildung des Menschen als Mikrokosmos. Dieses sogenannte Neijingtu (內經圖, nèijīng tú) wurde 1886 vom daoistischen Prieser Liu Chengyin (劉誠印) auf Grundlage eines alten Seidenbildes in Stein graviert. Eine farbige Version des Neijingtu wurde in der Qing-Dynastie gefertigt und wird heute laut Catherine Despeux (2008) im Museum of Chinese Traditional Medicine in Peking aufbewahrt. Das Neijingtu stellt eine kodierte Beschreibung für die Prozesse im kleinen Himmelskreislauf dar. 

    Ein meditierender Mönch in traditioneller Kleidung vor einer natürlichen Landschaft.

    In der Meditationspraxis spielen die sogenannten drei Schätze (三寶, sān bǎo) eine bedeutende Rolle: Jing (精), Qi (氣) und Shen (神). Zunächst wird die Vitalkraft Qi im unteren Dantian in einem alchemistischen Transformationsprozess aus der Essenz Jing gewonnen, dann angereichert und zum goldenen Elixier Dan verwandelt. Das goldene Elixier wird in späteren Prozessen zu Geist Shen kultiviert.

    Diagramm eines menschlichen Körpers mit Energiefeldern und wichtigen Punkten.Diagramm der Elsterbrücke und den Leitbahnen Dumai und Renmai.Weiser Mann im Lotussitz hält drei runde Scheiben mit symbolischen Schriftzeichen.

    In dieserdaoistischen Meditationspraxis wird Qi durch verschiedene Punkte auf den Leitbahnen Dumai und Renmai geführt. Dazu wird die sogenannte Elsterbrücke geschlossen. Gemeint ist damit, dass die Zungenspitze an den Gaumen gelegt wird, um den Energiefluss in den beiden Leitbahnen wie ein Kippschalter zu verbinden.

     

    Der kleine Himmelskreislauf hat ganzheitliche Effekte:

     

    Körperliche Ebene: Die Leitbahnen und Energiezentren werden gestärkt und Sie entwickeln mehr Vitalität und innere Ausgeglichenheit.

     

    Energetische Ebene: Sie nähren Ihre Lebenskraft, lösen energetische Blockaden und verstärken und harmonisieren den Energiefluss.

     

    Spirituelle Ebene: Sie erreichen den Zustand tiefer Konzentration und stärken die Kommunikation mit ihrem ursprünglichen Essenz. Dadurch lassen sich ein starkes Kohärenzgefühl, innerer Frieden und optimale Gesundheit etablieren.

  • Was ist Yin-Yang Wasser?

    Was ist Yin-Yang Wasser?

    Yin-Yang Wasser oder daoistisches Medizinwasser besteht aus nur einer einzigen Zutat, nämlich Wasser. Wasser ist unser Lebenselixier, wir benötigen es für unsere Nieren-, Hirn- und Kreislauffunktion, für unseren Stoffwechsel, unsere Zellen sowie zur Regulierung unserer Körpertemperatur.


    Wasser hält unsere Gewebe elastisch und geschmeidig und ist Lösungsmittel und Transportmittel für Nährstoffe zugleich. Es ist zudem ein energetischer Informationsspeicher. Yin-Yang Wasser ist in der asiatischen Medizin allgemein sehr bekannt, insbesondere zur Unterstützung des Verdauungstraktes und zur Linderung bei Blockierungen und Beeinträchtigungen (Verstopfungen, Blähungen etc.) darin. In Korea kennt man die koreanische Wasserkur, bei der jeden Morgen auf nüchternen Magen 1,5 Liter Wasser getrunken werden.

     

    Doch auch in unseren Regionen ist die Anwendung von Wasser als Heilmittel bekannt. So ist die bayrische Bäuerin Maria Furtner (1821-1884) als Wassertrinkerin von Frasdorf bekannt geworden. Aufgrund einer Erkrankung des Verdauungstraktes hat Sie sich über 50 Jahre lang fast ausschließlich von Wasser aus einer Heilquelle ernährt. Dieses Phänomen wurde sogar in einem Münchner Hospital über mehrere Wochen wissenschaftlich untersucht. Auch Niklaus von der Flüe (1417-1487), Schutzpatron der Schweiz, soll über viele Jahre sich ausschließlich von Wasser ernährt haben. 



    Yin-Yang Wasser hat verschiedene positive Wirkungen: Viele Daoisten oder Praktizierende des Daoismus trinken es, um die Energieszirkulation im ganzen Körper zu unterstützen und auszugleichen, denn es enthält wie der Name schon sagt, sowohl Yin- als auch Yang-Qualitäten. Yang bedeutet Wärme, sich ausbreiten, aufsteigen und Aktivität. Yin bedeutet Kühle, sich zusammenziehen, sinken und Passivität. Im Körper wirken diese entgegengesetzten Energien des Wassers ausgleichend.



    Warmes Wasser hilft Wärme im Inneren zu behalten und die energetischen Umwandlungsprozesse im Körper zu fördern. Der Körper muss auch keine unnötige Energie aufwenden, um die aufgenommene Flüssigkeit zu erwärmen.

     

    Was ist Yin-Yang Wasser?

    So stellst du Yin-Yang Wasser her:



    Fülle ein Glas zur Hälfte mit Quell- oder Leitungswasser (Zimmertemperatur). Fülle das Glas dann zur Hälfte mit kochendem Wasser auf.



    Fertig ist dein Yin-Yang Wasser!



    Trinke das Wasser, solange es warm ist. Lasse es nicht lange stehen, da die energetische Wirksamkeit sonst verloren geht. Du kannst auch ein wenig biologischen Honig oder einen Spritzer Zitrone dazu geben, wenn du etwas Geschmack haben möchtest

  • Die Bedeutung einer Übegruppe

    Die Bedeutung einer Übegruppe

     

    In China werden Qi Gong und Tai Chi für gewöhnlich in kleineren oder größeren Gruppen in Parks oder an anderen öffentlichen Plätzen ausgeübt. Zuweilen gibt es Veranstaltungen, bei denen hunderte Menschen gemeinsam praktizieren. Vor der Einführung politischer Restriktionen, gabe es Großveranstaltungen, bei denen mehrere Tausend Menschen gemeinsam praktizierten. 

     

    Das Üben und Praktizieren von Qi Gong und Tai Chi in einer Gruppe hat eine ganze Reihe von Vorteilen und bedeutet für die Teilnehmer häufig eine große Motivationshilfe, sich regelmäßig für die eigene Gesunderhaltung und Gesundwerdung einzusetzen. 


    Das Teilnehmen und Teilhaben an einer festen Gruppe und das Nicht-fehlen-wollen oder das mögliche Auslassen von Übe-Fortschritten, kann für viele Menschen ein zusätzlicher Ansporn zum Praktizieren sein. Das Gruppenerleben bereitet zudem Freude, weil der Mensch von Natur aus gesellig ist und sich nach Sozialkontakten sehnt. Vor, während oder nach der Übe-Praxis kommen meist kurze oder längere Gespräche zu gesundheits- oder alltagsbezogenen Themen zwischen Gleichgesinnten und Erfahrungsaustausche über Fortschritte und Schwierigkeiten beim Lernprozess zustande. Der soziale Zusammenhalt stärkt sich dadurch sehr.

     

    Durch die Praxis und die Erkenntnis, dass wir uns in unserem Bedürfnis nach Ruhe, Entspannung, Gesundheit und Glück alle sehr ähnlich sind, fühlen sich die Teilnehmer oft untereinander verbunden, erfahren ein WIR-Gefühl oder nehmen sich als eine Einheit (pars-pro-toto-Gedanke) wahr und mit ihren Gedanken, Wahrnehmungen, Gefühlen oder Problemen nicht allein.

     

    Zugleich sind alle Teilnehmer Spiegel für einander: Aus jedem Fehler und jeder korrekten Ausführung lernt der jeweils andere. Die Gruppenmitglieder lernen also voneinander und unterstützen sich gegenseitig bei der richtigen Umsetzung und Ausführung der vorgegebenen Übe-Anweisung. 

     

    Es potenzieren sich die positiven und energetischen Effekte der praktizierten Methoden. Ein Qi Gong Meister oder intensiv energetisch Praktizierender baut ein starkes Qi-Feld um sich und die Gruppe herum auf. Gemäß des Konzeptes des Potentialgefälles, kann der Lehrende bewusst und unbewusst Energie und Informationen an die Gruppenteilnehmer abgeben. Qi fließt dabei immer vom energetischen hohen zum niedrigeren Potential. 

     

    Aber auch die Praktizierenden schaffen ein morphisches Feld oder Informationsfeld, das sich positiv auf alle auswirkt. Die Ruhe, Gelassenheit und Präsenz übertragen sich, so dass es unruhigeren Teilnehmern leichter fällt in die Entspannung zu treten. Die Teilnehmenden kommen durch die gemeinsame Praxis in einen kohärenten Zustand. Die elektromagnetischen Wellen ihres Gehirns, ihres Herzens und ihres gesamten Organismus kommen in einen gemeinsamen Rhythmus. Sie kommen in eine gemeinsame Schwingung, wodurch sich ihre eigene elektromagnetische Schwingung erhöht. Das kann man sich in etwa wie kohärentes Licht (Laserlicht) vorstellen. Wird inkohärentes Licht zu kohärentem Licht, erhöht sich seine Energie um ein Vielfaches. Wir sprechen auch von gebündeltem Licht. Dieses physikalische Phänomen finden wir bei allen wellenartigen Schwingungen, z.B. auch in der Musik. Schlage ich in einem Raum voller Gitarren einen Ton einer bestimmten Frequenz an, fangen alle entsprechend gestimmten Gitarrensaiten an, gemeinsam zu schwingen. Der Ton verstärkt sich dadurch. Gleiches geschieht, wenn wir einen Gong mit seiner entsprechenden Frequenz ansingen, er beginnt zu schwingen und reproduziert diesen Ton. Kommen Meereswellen in eine gleiche Schwingung, so nehmen negative Interferenzerscheinungen ab und es kommt zur Verstärkung, Aufsummierung der Wellen, das sogenannte „Aufschaukeln“.

     

    Geht es einem Teilnehmer nicht so gut, wird er von dieser Gruppenenergie bildlich gesprochen getragen. 

     

    Aufgrund des Informationsfeldes, welches sich im Überaum oder dem Übeort aufbaut, lernen spätere Schüler immer schneller. Als ich in meiner Ausbildung an der Uni Oldenburg durch meinen Ausbildungsleiter J. Bölts von diesem Phänomen hörte, wollte ich es zunächst nicht glauben. Als ich dann meine eigenen Kurse und Seminare durchführte, merkte ich aber selbst, dass ich die den Umfang an Theorien und praktischen Übungen immer größer gestalten musste, da die Aufnahmegeschwindigkeit und Umsetzfähigkeit in jedem neuen Kurs allmählich zunahm.

    Die Bedeutung einer Übegruppe

    Je mehr Teilnehmer und je bewusster die Teilnehmer sind, desto größer ist im Prinip auch das Qi-Feld. In einer kleineren Gruppe ist das Qi dafür oftmals feiner und ausgeglichener. Im Qi Gong ist es wie bei einem Fußballspiel oder einem großen Konzert: Das Gefühl in der Masse des Publikums ist zweifelsohne ein viel stärkeres, als wenn wir ganz allein auf der Tribüne ständen, mitfiebern, mitfühlen oder mitsingen würden. In einer Qi Gong Gruppe kommen oftmals Menschen zusammen, die ansonsten nicht zusammen gekommen wären. Viele sind auf der Suche nach etwas Ruhe, etwas Neuem, etwas faszinierend Fremden und sind offen für neue Betrachtungsweisen und Veränderungen in der Wahrnehmung, dem Handeln und dem Bewusstsein.

     

    Für einen Lehrenden geht es nicht nur darum den Unterrichtsteilnehmern einen Rahmen für eine Stunde der Entspannung und Regeneration zu bieten, sondern darüber hinaus auch darum, diesen einen Kontakt zu sich selbst zu ermöglichen, um die eigenen Bedürfnisse und Befindlichkeiten bewusster und klarer wahrzunehmen sowie die eigene Achtsamkeit und Selbstwirksamkeit zu stärken.

  • Was sind energetische Blockaden und wodurch entstehen sie?

    Was sind energetische Blockaden und wodurch entstehen sie?

    Ein Wasserfall fließt über Felsen, umgeben von grünen Pflanzen und Bäumen.

     

    Was sind energetische Blockaden? 

     

    Unsere Vitalitätskraft oder Lebensenergie, auch Qi genannt, durchströmt unentwegt unseren gesamten Körper. Vor alderlem fließt das Qi in den sogenannten Leitbahnen. Diese kann man sich wie Wasserwege vorstellen, über die das Qi durch unseren gesamten Körper von Kopf bis Fuß fließt. Es heißt in der chinesischen Medizin, dass Qi ungehindert fließen muß. Dort wo der Energiefluss dauerhaft stagniert treten energetische Blockierungen auf, welche sich bei Fortbestehen auf materieller Ebene als psychische oder physische Krankheiten manifestieren können. Dort wo Qi aufhört zu fließen, hört das Leben auf. 

     

    Zum einen bedeutet dies, dass Krankheiten aus Sicht der energetischen Medizin manifestierte energetische Blockaden sind, die es zu beseitigen gilt, damit die Krankheit und ihre Symptome von der Ursache her beseitigt werden. Dies ist ein völlig anderer Ansatz als das Vorgehen der westlichen Medizin, welche in der Regel die Symptome von Krankheiten bekämpft. Zum anderen wird ersichtlich, dass die energetische Medizin nicht zwischen Körper, Geist und Seele unterscheidet. Wie der emeritierte Harvard Professor Herbert Benson feststellte, ist die Trennung von Körper, Geist und Seele in der westlichen Medizin nicht nur unwissenschaftlich, sondern auch längst überholt.

     

    Was sind energetische Blockaden und wodurch entstehen sie?

    Wie auch immer, die Lebensenergie muss überhall weitestgehend ungehindert fließen, damit wir dauerhaft gesund sein können. Wie erwähnt, fließt die Lebensenergie Qi hauptsächlich durch die Leitbahnen. Zum leichteren Verständnis vergleichen wir das Leitbahnensystem mit einem Bewässerungssystem für eines landwirtschaftlichen Feldes. Dieses besteht aus Hauptströmen und Seitenkanälen, welche von diesem abzweigen. Es durchzieht das ganze Feld, welches für unseren Körper steht, wie ein Netzwerk. Treten jetzt in diesem Bewässerungssystem Blockierungen auf, weil nicht genügend Wasser, sprich Lebensenergie, an der Quelle zur Verfügung steht, weil ein Knick in einem Wasserschlauch aufgetreten ist oder weil Steine, vielleicht auch ein umgestürzter Baum den freien Fluss in Kanälen behindern, gelangt nicht mehr ausreichend Wasser zu den Pflanzen auf dem Feld, welche unsere Organe und andere Körperbereiche symbolisieren. Bleibt die Blockade des Fluss bestehen, kommt es davor zu einem Stau (zuviel Wasser) und dahinter zu einer Leere (zuwenig Wasser). Die Pflanzen im vorderen Bereich leiden an der Wasserfülle, die im hinteren Bereich leiden an dem Wassermangel. Die Pflanzen fangen dann je nach vorliegendem Zustand an zu kränkeln und sterben, wenn die Blockade nicht beseitigt und die Versorgung wieder normalisiert wird.

    Wodurch entstehen energetische Blockaden?

     

    Der Energiefluss in unserem Organismus ist empfindlich und kann durch eine ganze Reihe äußerer und innerer Einflüsse gestört werden. Zu den häufigsten Ursachen von energetischen Blockaden gehören Emotionen. Zorn, Wut, Sich-Sorgen, Trauer und Depression aber auch übermäßige Freude und Angst stören den Energiefluss, insbesondere in den unterschiedlichen Organen. Auch falsche Medikamente und die Nebenwirkungen von Medikamenten können im Organismus große Probleme nach sich ziehen und insbesondere den Stoffwechsel und die Entgiftung stören. Eine falsche oder unausgewogene Ernähung kann wie auch toxische Substanzen zu diversen Blockaden führen. Leber, Magen, Milz und auch der können mit Störungen reagieren.

    Seelische und körperliche Verletzungen haben tiefgreifende Auswirkungen auf die Leitbahnen und ihren Energiefluss. Denken wir an gebrochene Knochen, Vernarbungen oder psychische Beeinträchtigungen, welche Folgebeschwerden hervorrufen können. Denken wir an gebrochene Knochen, Vernarbungen oder psychische Beeinträchtigungen, welche Folgebeschwerden hervorrufen können. Fehlende Bewegung ist ebenfalls ein nicht zu vernachlässigender Faktor für Blockierungen. Langes Sitzen in anatomisch ungünstigen Haltungen aber auch monotone Bewegungsausführungen sorgen dafür, dass Qi nicht angetrieben wird. Der Fluss stagniert und eine unausreichende Versorgung der Organe, Extremitäten und Energiezentren sind die Folge. Karmische Verstrickungen, also unser Tun und Handeln, welches anderen Wesen schadet, kann auch noch über Raum- und Zeitgrenzen hinweg zu energetischen Blockierungen führen. Diese behindern vielleicht unsere Lebensführung, unsere energetische Entwicklung aber häufig auch unsere Gesundheit, wenn diese nicht geklärt werden. Auch die Natur mit mit ihren wechselnden Jahreszeiten und Wetterbedingungen können negative Einflüsse auf unser Energiesystem haben, wenn wir uns nicht entsprechend and die Verhältnisse anpassen. Wind, Kälte, Nässe, Luftdruck oder auch zu große Hitze machen uns zu schaffen und können unser Immunsystem schwächen, so dass pathogene Faktoren leichter eindringen können. Viele Menschen leiden auch an Wetterfühligkeit, weil ihr Energiesystem nicht mit den abrupten klimatischen Veränderungen umgehen kann. Ein weiterer Faktor, der für Störungen unserers Energiehaushaltes verantworlich ist, sind Störquellen in der Umgebung. Darunter fallen Strahlenbelastung (Funk aber auch Radioaktivität), Wasserardern und andere Störzonen, schlechte Raumenergie durch Fremdinformationen, Umweltgifte oder ungünstig ausgerichtete Räume, Möbel, Straßen usw.    

    Was ist die Lösung?

     

    Energetische Blockaden kann man nur mit energetischen Methoden sinnvoll begegnen. Am effektivsten ist es, hier auf zweierlei Wege zu wirken: Zum einen gilt auch hier das Motto: Vorbeugen ist besser als heilen. Im Idealfall macht man dies selbst aktiv, selbstverantwortlich und unabhängig. Da die negativen Einflüsse auf unser Energiesystem vielfältig sind und tagtäglich an unterschiedlichen Stellen des Alltages auf uns einwirken, macht es Sinn, sich einen energetisch gesundheitsförderlichen Lebensstil anzueignen. Das bedeutet sein Bewusstsein für die negativen Faktoren erweitern. Zum anderen ist es erforderlich, den Energiefluss optimal in Gang zu halten und bereits entstandene Blockaden wieder zu Lösen. Qi Gong ist ein Übesystem, welches ganzheitlich ausgerichtet ist und all diese Aspekte berücksichtigt. Es ist nicht als eine Pille gedacht, die man mal nimmt, wenn etwas nicht mit der Gesundheit stimmt. Es ist eine Methode, die in den Alltag eingebaut und täglich praktiziert werden solle. Deshalb wird Qi Gong auch häufig eher als Methode der Lebensführung zur Gesundwerdung, Gesunderhaltung und Lebensverlängerung beschrieben, weniger als Methode gegen spezielle gesundheitliche Probleme. Qi Gong ist ein System, welches auf vielen Ebenen wirkt und sowohl zur Vorbeugung, als auch zur Behandlung energetischer Blockaden eingesetzt wird. Wirksam ist es aber vor allem, wenn es dauerhaft in die Lebensführung integriert wird.